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Unsere Sprecher

Ohne sie würde unsere Veranstaltung nicht gelingen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei:

Dr. Tina Klüwer

KI-Forum Nord

Dr. Tina Klüwer ist eine anerkannte Expertin, Managerin und Botschafterin für das Thema Künstliche Intelligenz und dessen Umsetzung in der Wirtschaft. Als Direktorin leitete sie von 2021 bis 2023 das Künstliche Intelligenz Entrepreneurship Zentrum (K.I.E.Z.), eine Initiative zur Stärkung von Entrepreneurship im Bereich Künstliche Intelligenz in Berlin. Vor dem Start von K.I.E.Z. war Tina Klüwer Gründerin und Geschäftsführerin der parlamind GmbH, einem Unternehmen für Automatisierung im Kundenservice mittels KI und Sprachverarbeitung. Davor arbeitete die promovierte Computerlinguistin über 10 Jahre als Wissenschaftlerin u.a. am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Berlin. Daneben war Tina Klüwer als Vorsitzende des Beirats Technologische Souveränität des BMBF, sachverständiges Mitglied der zweijährigen Enquete Kommission des Deutschen Bundestags sowie als Mitglied des Vorstandes des KI-Bundesverbands aktiv.

Joerg Heidrich

KI-Forum Nord

Joerg Heidrich ist Rechtsanwalt für Datenschutz, KI- und IT-Recht in Hannover sowie Justiziar und Datenschutzbeauftragter von Heise Medien. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Köln und Concord (NH, USA) beschäftigt er sich seit 1998 mit den rechtlichen, gesellschaftlichen und politischen Fragen des Internet und komplexer IT-Systeme; 2001 wurde er als Rechtsanwalt zugelassen. Er ist Fachanwalt für IT-Recht, zertifizierter Datenschutzbeauftragter und Datenschutzauditor (TÜV), Zertifizierter Compliance Officer (Steinbeis Hochschule) sowie Zertifizierter KI-Manager (IHK). Heidrich ist Mitglied des Deutschen Presserats und leitet dort den Beschwerdeausschuss für redaktionellen Datenschutz. Zudem veröffentlicht er regelmäßig u. a. in c’t, iX und weiteren Fachmedien, hält Vorträge und Lehrveranstaltungen und verantwortet gemeinsam mit Holger Bleich den Datenschutz-Podcast „Auslegungssache“. Darüber hinaus ist er als Wahlbeobachter im Rahmen von OSZE/ODIHR-Einsätzen tätig.

Anna Lena Fehlhaber

KI-Forum Nord

Anna Lena Fehlhaber ist IT-Sicherheitsforscherin mit Schwerpunkt auf Künstlicher Intelligenz. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Industrie, insbesondere in der Entwicklung von Foundation-Modellen und in Fragen der IT-Sicherheit an der Schnittstelle zu KI. Seit 2024 ist sie im öffentlichen Sektor tätig und verantwortet dort zentrale Themen der KI- und IT-Sicherheit. Parallel engagierte sie sich wissenschaftlich – unter anderem als Dozentin an der Leibniz Universität Hannover und als Gastwissenschaftlerin an diversen weiteren renommierten Forschungseinrichtungen.

Anne Vogler

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Anne Vogler, M. Sc., ist Leiterin des Industriebereichs am IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover. Nach ihrem Masterabschluss im Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Maschinenbau an der Universität Paderborn im Jahr 2018 sammelte sie zunächst umfassende Erfahrungen im industriellen Umfeld bei Baker Hughes in Celle. Dort arbeitete sie als Prozessingenieurin in der Additiven Fertigung und beschäftigte sich intensiv mit innovativen Fertigungsverfahren wie dem selektiven Elektronenstrahlschmelzen und Laserstrahlschmelzen. Sie verantwortete dabei sowohl Forschungs- und Entwicklungsprojekte als auch interne Prozessüberwachungen.

Seit 2021 ist Anne Vogler am IPH tätig, wo sie zunächst als Projektingenieurin in der Produktionsautomatisierung arbeitete. In dieser Rolle leitete sie Forschungs- und Industrieprojekte, beriet Unternehmen zu produktionstechnischen Fragestellungen und entwickelte neue Ansätze zur Qualitätsüberwachung in der additiven Fertigung. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit lag dabei auf der Integration von Künstlicher Intelligenz in Produktions- und Überwachungsprozesse.

Seit November 2025 leitet Anne Vogler den Industriebereich am IPH. In dieser Position verantwortet sie die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung der Industriekooperationen sowie die Umsetzung innovativer Dienstleistungsprojekte an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis.

Benjamin Klein

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Benjamin Klein ist ein echter People’s Getter – jemand, der Menschen schnell erreicht, Vertrauen aufbaut und durch seine authentische, zugewandte Art verbindet. In seinen Vorträgen schafft er es, komplexe Themen verständlich zu vermitteln, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und Gruppen für gemeinsame Ziele zu begeistern. Er ist 42 Jahre alt und wohnt gemeinsam mit seiner Frau und zwei Kindern in Hannover.

2005 startete er seine Karriere in der Finanzindustrie, wo er mehr als zehn Jahre für einen europäischen Versicherungskonzern in unterschiedlichen Leitungsfunktionen tätig war. Während eines berufsbegleitenden Studiums der Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie an der Hochschule für Oekonomie und Management FOM, gründete er 2015 gemeinsam mit seinem Bruder ein FinTech für KI-Lösungen im Finanzsektor. Hier sammelte er frühe Erfahrungen mit datengetriebenen Modellen und Automatisierung. Anschließend war er mehrere Jahre in der Unternehmensberatung tätig.

Ein prägender beruflicher Wendepunkt entstand während der Corona-Pandemie. Als Gründer der Initiative #coronakuenstlerhilfe, die bundesweit Kunst- und Kulturschaffende finanziell unterstützte, erlebte Benjamin aus nächster Nähe, welche enormen Belastungen und Hürden die bürokratischen Strukturen für Betroffene darstellen. Aus dieser Erfahrung entstand der Entschluss, Teil der Lösung zu sein.

Seit 2022 verantwortet Benjamin bei der GovConnect GmbH das Produktmanagement der digitalen Plattform GovForms, einer zentralen IT-Infrastruktur für moderne und bürgerfreundliche Online-Services.

Seine Erfahrungen aus der Finanzbranche, der KI-Entwicklung, dem Consulting und der eigenen Initiative fließen hier zusammen, um Prozesse zu vereinfachen, Komplexität zu reduzieren und Technologie so zu gestalten, dass die Digitalisierung dem Menschen dient und nicht umgekehrt.

Dr. Laurine Oldenburg

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Dr. Laurine Oldenburg wechselte im Jahr 2024 von der Wissenschaft in den Bereich der Verwaltungsdigitalisierung. Als Consultant Digitalisierung liegt ihr Fokus stets auf der menschenzentrierten Perspektive und der kooperativen Zusammenarbeit, mit dem Ziel, ganzheitliche und sinnvolle Lösungen zu schaffen, die einen echten Mehrwert und Arbeitserleichterung bedeuten.

Erste Einblicke in die spezifischen Herausforderungen der öffentlichen Verwaltungen gewann, sie während ihrer Forschungstätigkeit für das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), bei der sie das Informationsverhalten in ländlichen Räumen im Kontext der Digitalisierung untersuchte.

Ihr akademischer Hintergrund bildet die Basis. Sie absolvierte ein Studium der Mensch-Maschine-Interaktion, das ihr tiefgreifende Kenntnisse über die Schnittstelle zwischen Nutzern und technischen Systemen vermittelte. Im Rahmen ihrer Promotion entwickelte sie ein innovatives Lernkonzept zur Steigerung der Selbstsicherheit bei der Informationssuche durch Selbstreflexion und Visualisierung. Das Vermitteln von Wissen und Kompetenzen sieht sie in unserer alltäglichen (Informations-)Welt als unabdingbar – ebenso in der Gestaltung digitaler Verwaltungsprozesse.

Aktuell widmet sie sich dem Potenzial von KI für den effizienten Einsatz in der Verwaltung. Im Fokus steht die strategische Frage, wie verschiedene KI-Lösungen zentral und modular für unterschiedliche Verwaltungsgrößen bereitgestellt werden können. Sie ist überzeugt von den vielfältigen Chancen, die die aktuelle KI-Dynamik bietet, und begrüßt deren zunehmende und praxisorientierte Anwendung in der öffentlichen Verwaltung als wichtigen Schritt in die Zukunft.

Björn Gorniak

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Björn Gorniak ist seit über 18 Jahren in der Digitalisierung des Sozial- und Gesundheitswesens tätig und verantwortet als Produktmanager bei der Connext Communication GmbH die Entwicklung und strategische Ausrichtung der Branchensoftware Vivendi. Sein Fokus liegt auf der Vernetzung, Digitalisierung und Integration Künstlicher Intelligenz in mobile und cloudbasierte Anwendungen. Zu seinen zentralen Aufgaben zählen die Leitung von Innovationsprojekten wie Vivendi Assist, Vivendi KI Gateway und Vivendi iQS, die Entwicklung mobiler Applikationen sowie die Umsetzung von Datenschutz- und Security-Konzepten. Er arbeitet eng mit Kunden, Partnerunternehmen, Forschungseinrichtungen und interdisziplinären Teams zusammen, um zukunftsweisende Lösungen für die Pflege und Eingliederungshilfe zu gestalten. Darüber hinaus ist er als Autor und Redaktionsmitglied an Fachpublikationen, Leitlinien und Konferenzbeiträgen beteiligt und engagiert sich in Arbeitsgruppen zur KI-Ethik und Qualitätsentwicklung. Seine Expertise umfasst die Implementierung neuer Technologien, die Gestaltung von Change-Prozessen und die Förderung von Innovationen im Gesundheitswesen.

Daniel Sandvoß

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Nach Abschluss des Jurastudiums 2010 nahm Daniel Sandvoß seine Lehrtätigkeit als Hochschuldozent für Rechtswissenschaften an der Kommunalen Hochschule für Verwaltung auf. 2013 begann er, den Bereich Digitalisierung und Datenschutz an NSI und HSVN aufzubauen und entwickelt dabei auch regelmäßig neue Schulungsangebote, die den Bedürfnissen der Öffentlichen Verwaltung entsprechen. 2018 gründete er dann das Institut für Digitalisierung und Datenschutz (ID2), welches er auch leitet. In seinen lebhaften Vorträgen und der Hochschullehre greift er auf praktische Erfahrungen aus vielfältigen Digitalisierungsprojekten sowie seine langjährige Erfahrung als Datenschutzbeauftragter zurück. 2023 schloss er sein Promotionsverfahren zum Dr. iur. in dem Bereich Datenschutz an Schulen erfolgreich ab. Seine Devise lautet: „Datenschutz muss lebbar sein! Es ist oft nur eine Frage des Wie, nicht des Ob!“ Gerade diese Grundhaltet gilt mit Blick auf den Einsatz von KI in der Öffentlichen Verwaltung in besonderem Maße.

Cedric Möller

KI-Forum Nord

Diplom-Informatiker Cedric Möller untersucht während seiner Promotion, inwiefern Wissensgraphen die Extraktion von Informationen aus Texten unterstützen können. Er ist Mitglied der AIX-Forschungsgruppe an der Leuphana Universität Lüneburg unter der Leitung von Professor Ricardo Usbeck. Seine Forschung verbindet Methoden des maschinellen Lernens mit semantischen Technologien, um die Integration von Hintergrundwissen in KI-Modelle zu verbessern und so deren Leistungsfähigkeit und Nachvollziehbarkeit zu steigern.

Seit 2021 ist Möller als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg tätig, wo er in einem interdisziplinären Verbundprojekt ein kleines Team leitet und datengetriebene Lösungen im Bereich der Sprach- und Textverarbeitung entwickelt, unter anderem zur Ereignisklassifikation und Geoparsing von Social-Media-Beiträgen sowie zur automatischen Spracherkennung in Funkkommunikation. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Verbindung von Natural Language Processing, Knowledge Graph Integration und Semantic Web Technologies.

Ronny Kirchner

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Ronny Kirchner ist seit über zwanzig Jahren im Bereich der kommunalen Informationstechnologie und Verwaltungsdigitalisierung tätig. Er war über viele Jahre in leitenden Funktionen bei der ITEBO-Unternehmensgruppe aktiv und verantwortete dort zuletzt den Geschäftsbereich Vertrieb und Digitalisierung. In dieser Rolle prägte er maßgeblich die Weiterentwicklung des Bürgerportals OpenR@thaus sowie die Einführung zentraler Basisdienste. Unter seiner Leitung wurden zahlreiche Verwaltungsprozesse digitalisiert und in kommunalen Portalstrukturen verankert.

Seine Arbeit folgt einem ganzheitlichen Digitalisierungsansatz, der technische, organisatorische und personelle Faktoren gleichermaßen berücksichtigt. Dieser strategische Blick führte zur erfolgreichen Umsetzung vielfältiger E-Government-Projekte, darunter Maßnahmen im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes und der portalübergreifenden Vernetzung kommunaler IT-Infrastrukturen.

Mit der Gründung der brainocons GmbH im Jahr 2025 verlagerte Kirchner seinen Fokus auf die nächste Entwicklungsstufe der Verwaltungsmodernisierung: den konsequenten Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Als Geschäftsführer unterstützt er Verwaltungen und Organisationen dabei, KI-Lösungen wie Chatbots, automatisierte Dokumentenklassifikation und intelligentes Wissensmanagement praxisnah und datenschutzkonform einzusetzen. Mit der eigens entwickelten Middleware brainomatics verfolgt er das Ziel, klassische Verwaltungs-IT nahtlos mit modernen KI-Technologien zu verbinden und so Effizienz, Qualität und Bürgerorientierung nachhaltig zu steigern.

Prof. Dr. Tim Brockmann

KI-Forum Nord

Professor Dr. Tim Brockmann ist seit 2024 Prodekan an der Kommunalen Hochschule für Niedersachsen, seit 2022 forscht er im Rahmen seiner Professur zum Thema rechtliche Regulierung von Künstlicher Intelligenz. Der AI Act, insbesondere die Themen KI Kompetenz und Nachvollziehbarkeitsanforderungen bilden dabei einen Schwerpunkt. Zuvor war Brockmann im Nds. Ministerium für Inneres und Sport und bei der Landeshauptstadt Hannover tätig, hat die dortige Ausländerbehörde geleitet und sich insbesondere im Bereich Digitalisierung und Prozessoptimierung betätigt. Seine Promotion erfolgte im Internationalen Zivilverfahrensrecht, rechtsvergleichende Bezüge finden auch deswegen gelegentlich Einfluss in seine Arbeit. Hierneben berät Brockmann öffentliche und private Auftraggeber zu AI-Compliancethemen und ist als Gutachter für das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Bereich rechtliche Innovationsforschung tätig und Veranstalter des Norddeutschen KI-Forums.

Thomas Althammer

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Thomas Althammer, Int. Master in Wirtschaftsinformatik, ist ein ausgewiesener Experte im Bereich IT-Sicherheit und Datenschutz mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Branche. Als Gründer und Geschäftsführer der Althammer & Kill GmbH & Co. KG berät er mit einem über 40-köpfigen Team Unternehmen in den Bereichen Informationssicherheit, Compliance und Datenschutzmanagement.

Mit seiner tiefen Expertise und praxisnahen Herangehensweise hat Herr Althammer zahlreiche Organisationen dabei unterstützt, ihre Sicherheitsstrategien zu optimieren und gesetzliche Anforderungen effektiv umzusetzen. Sein Fachwissen erstreckt sich über verschiedene Branchen hinweg, wobei er stets aktuelle Herausforderungen und Best Practices im Blick behält.

Als Dozent ist er an verschiedenen Hochschulen aktiv, darunter die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt und die Hochschule Hannover, wo er sein Expertenwissen im Bereich IT und Sicherheit teilt. Darüber hinaus ist Thomas Althammer Co-Leiter der Fachgruppe IT-Compliance bei FINSOZ e.V.

Stefan Domanske

KI-Forum Nord

Als Beigeordneter beim Niedersächsischen Landkreistag verantwortet er unter anderem die strategische Weiterentwicklung der Verwaltungsdigitalisierung. Im Zentrum seines Engagements steht aktuell die Frage, an welchen Stellen KI und Automatisierung integriert werden können, um Verwaltungen zukunftsfähig und Mitarbeitende mit besseren Werkzeugen auszustatten – stets gestützt auf klare Prozesse, rechtmäßige Strukturen und modulare Architekturen. Als Kommunalstratege mit ausgeprägter Technikaffinität bringt er Verwaltung, IT und Politik zusammen und moderiert den Austausch zwischen Praxis, Wissenschaft und Tech-Szene – mit dem Ziel, aus guten Ideen wirksame Lösungen für die öffentliche Hand zu entwickeln.

Simon Pauka

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Simon Pauka, M. Sc., ist Projektingenieur am IPH- Institut für Integrierte Produktion Hannover. Sein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Erforschung von KI-gestützten Systemen für industrielle Anwendungen, insbesondere im Bereich Robotik und Automatisierung.

Nach seinem Bachelorstudium der Mechatronik an der Hochschule Hannover, das er als duales Studium in Kooperation mit der Firma WABCO/ZF absolvierte, schloss er den Masterstudiengang Mechatronik und Robotik an der Leibniz Universität Hannover ab. Während dieser Zeit sammelte er umfangreiche Erfahrung im Bereich Künstliche Intelligenz, die er in verschiedenen Projekten im Bereich autonomes Fahren bei ZF praktisch umsetzte. Dort arbeitete er an der Automatisierung von Landmaschinen und LKW und setzte dabei Verfahren des Supervised Learning zur Umgebungswahrnehmung sowie Reinforcement Learning zur Bewegungsplanung von Fahrzeugen ein.

Am IPH forscht Simon Pauka heute an der Schnittstelle von Robotik, KI und digitaler Produktion. Sein Fokus liegt auf der Entwicklung praxisnaher Automatisierungsmethoden zur Optimierung von Produktionsprozessen sowie auf dem Einsatz generativer KI zur Unterstützung betrieblicher Abläufe. In Industrieprojekten arbeitet er daran, KI-Methoden gezielt auf konkrete Herausforderungen aus dem Unternehmensalltag anzuwenden.

Neben seiner Forschungstätigkeit ist Simon Pauka als KI-Trainer im Mittelstand-Digital Zentrum Hannover tätig und berät kleine und mittlere Unternehmen zu den Potenzialen und praktischen Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz. Durch seine Arbeit trägt er dazu bei, neues Wissen aus der Forschung direkt in Unternehmen zu bringen und gemeinsam mit ihnen KI-Lösungen zu entwickeln, die echten Mehrwert schaffen, Prozesse vereinfachen und Innovation greifbar machen.

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